Friedrich
Christoph Heinle, aus dem Nachlass von Ludwig Strauss, Drei frühe
Gedichte
Arieh
Ludwig Strauss (eigentlich Strauß, Pseudonym Franz Quentin,
Strawotsch, Arijeh ben Menachem) (* 28. Oktober 1892 in Aachen;
† 11. August 1953 in Jerusalem) war ein
deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler jüdischer
Herkunft.
Christoph
Friedrich Heinle, geboren am 1. März 1894 in Mayen, gestorben am
8. August 1914 in Berlin
Heinle
begann ein Studium der Philologie in Göttingen und setzte
es im Sommersemester 1913 in Freiburg im Breisgau fort. Dort
begegnete er Walter Benjamin, mit dem er bis zu seinem Tod, trotz
mancher Schwierigkeiten und Verstimmungen, eng befreundet blieb.
Heinle und
Benjamin arbeiteten für den Anfang, die Zeitschrift der Jugendbewegung um Gustav
Wyneken. Zum Wintersemester 1913/14 wechselten sie an die Universität
Berlin. Wie schon in Freiburg waren sie auch hier gemeinsam in
der Freien Studentenschaft tätig, besonders in deren „Abteilung für
Kunst und Literatur“. Heinle und Benjamin traten gemeinsam auf Veranstaltungen
der expressionistischen „Aktion“ auf. Einzelne Gedichte Heinles
wurden 1912 und 1913 publiziert. Wenige Tage nach Ausbruch des Ersten
Weltkriegs und wahrscheinlich aus Verzweiflung über dessen vorhergesehene
Folgen nahmen sich Christoph Friedrich Heinle und seine Freundin Friederike
(Rika) Seligson durch Gas das Leben.
Walter
Benjamin verwahrte Heinles Nachlass und bemühte sich nach dem Tod des Freundes
viele Jahre lang vergeblich um eine Veröffentlichung. (Wiki)
Das Bild
ist von Elihu Vedder (1836 - 1923)