Mittwoch, 9. Februar 2022

Friedrich Christoph Heinle: Lange Nacht

 


Friedrich Christoph Heinle, aus dem Nachlass von Ludwig Strauss, Drei frühe Gedichte

Arieh Ludwig Strauss (eigentlich Strauß, Pseudonym Franz Quentin, Strawotsch, Arijeh ben Menachem) (* 28. Oktober 1892 in Aachen; † 11. August 1953 in Jerusalem) war ein deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler jüdischer Herkunft.

Christoph Friedrich Heinle, geboren am 1. März 1894 in Mayen, gestorben am 8. August 1914 in Berlin

Heinle begann ein Studium der Philologie in Göttingen und setzte es im Sommersemester 1913 in Freiburg im Breisgau fort. Dort begegnete er Walter Benjamin, mit dem er bis zu seinem Tod, trotz mancher Schwierigkeiten und Verstimmungen, eng befreundet blieb.

Heinle und Benjamin arbeiteten für den Anfang, die Zeitschrift der Jugendbewegung um Gustav Wyneken. Zum Wintersemester 1913/14 wechselten sie an die Universität Berlin. Wie schon in Freiburg waren sie auch hier gemeinsam in der Freien Studentenschaft tätig, besonders in deren „Abteilung für Kunst und Literatur“. Heinle und Benjamin traten gemeinsam auf Veranstaltungen der expressionistischen „Aktion“ auf. Einzelne Gedichte Heinles wurden 1912 und 1913 publiziert. Wenige Tage nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs und wahrscheinlich aus Verzweiflung über dessen vorhergesehene Folgen nahmen sich Christoph Friedrich Heinle und seine Freundin Friederike (Rika) Seligson durch Gas das Leben.

Walter Benjamin verwahrte Heinles Nachlass und bemühte sich nach dem Tod des Freundes viele Jahre lang vergeblich um eine Veröffentlichung. (Wiki)

Das Bild ist von Elihu Vedder (1836  -  1923)

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