Montag, 14. Februar 2022

Georg Busse-Palma: Der wilde Wein

 


Aus: Zwei Bücher Liebe, 1903

Georg Busse-Palma, geboren am 20. Juni 1876 in Lindenstadt bei Birnbaum, Provinz Posen, Preußen, gestorben am 14. Februar 1915 in Teupitz. Georg Paul Busse, der 1897 das Pseudonym Georg Busse-Palma annahm, führte in den 1890er Jahren ein unstetes Vagabundenleben, Nach der Jahrhundertwende ließ er sich in Berlin nieder, wo er von seinem Stiefbruder, dem Dichter Carl Herrmann Busse,  finanziell unterstützt wurde. Ein wohl schon seit seiner Jugend bestehendes psychisches Leiden brachte ihn 1915 in die Nervenheilanstalt bei Teupitz, wo er sich am 14. Februar 1915 das Leben nahm

Das Bild ist von John Bauer (1882  -  1918)

 

Georg Busse-Palma: Mit den Schwalben

 


Georg Busse-Palma, aus: Die zehnte Muse, Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl, herausgegeben von Maximillian Bern, Verlag Otto Eisner, Berlin 1904

Georg Busse-Palma, geboren am 20. Juni 1876 in Lindenstadt bei Birnbaum, Provinz Posen, Preußen, gestorben am 14. Februar 1915 in Teupitz. Georg Paul Busse, der 1897 das Pseudonym Georg Busse-Palma annahm, führte in den 1890er Jahren ein unstetes Vagabundenleben, Nach der Jahrhundertwende ließ er sich in Berlin nieder, wo er von seinem Stiefbruder, dem Dichter Carl Herrmann Busse,  finanziell unterstützt wurde. Ein wohl schon seit seiner Jugend bestehendes psychisches Leiden brachte ihn 1915 in die Nervenheilanstalt bei Teupitz, wo er sich am 14. Februar 1915 das Leben nahm

 

Das Bild ist von Walter Crane (1845  -  1915)

 

Hertha Kräftner: Beschreibung eines Geliebten

 


Hertha Kräftner, geboren am 26. April 1928 in Wien; gestorben am 13. November 1951 ebenda, aus: Kühle Sterne, Suhrkamp 2001

Das Bild ist von Eleanor Fortescue-Brickdale (1872–1945)



Georg Mannheimer: Das fremde Gesicht / Lied der Überfahrt II

 



Georg Mannheimer, aus: Lieder eines Juden, Druck und Verlag Neumann & Co, Prag-Karlin 1937

Georg Mannheimer, geboren am 10. Mai 1887 in Wien, studierte Rechtswissenschaften und promovierte. Er übersiedelte nach Prag, das 1918 Hauptstadt der Tschechoslowakei wurde, und war dort als Journalist für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften tätig. In der Tageszeitung Bohemia war er für die politische Berichterstattung aus dem Parlament der Tschechoslowakischen Republik zuständig. Als Gerichtsreporter schloss er Freundschaft mit dem für das Konkurrenzblatt Prager Tagblatt schreibenden Ernst Feigl. Als nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten im Deutschen Reich 1933 der nationalsozialistische Einfluss auf diese Zeitung größer zu werden drohte, gründete Mannheimer die Zeitschrift Die Wahrheit, in der er ohne politische Rücksichtnahme einen publizistischen Kampf gegen den Faschismus in Europa führte. In Deutschland kamen seine Schriften auf die Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums. Im September 1940 wurde Mannheimer verhaftet und in das KZ Dachau deportiert, wo er am 22. April 1942 an der Todesursache "Entkräftung" starb, was die Misshandlungen bürokratisch umschreibt. (Wiki)

Das Bild ist von Ephraim Moses Lilien (1874  -  1925), Illustration zu „Lieder des Ghetto“ (1902)

Isidor Quartner: Heller Mittag

 


Isidor Quartner, aus: Der Sturm, Jahrgang 7, Nr 3, 15 Juni 1916, aus einer Gedichtauswahl anlässlich des Todes von Isidor Quartner

Das Bild ist von Odilion Redon (1840  -  1916)

Isidor Quartner: Sitz ich still am Ufer. . .

 


Isidor Quartner, aus: Der Sturm, Jahrgang 7, Nr 3, 15 Juni 1916, aus einer Gedichtauswahl anlässlich des Todes von Isidor Quartner

Das Bild ist von Nicholas Roerich (1874  -  1947)

Hertha Kräftner: Dein Traum

 


Hertha Kräftner, geboren am 26. April 1928 in Wien; gestorben am 13. November 1951 ebenda, aus: Kühle Sterne, Suhrkamp 2001

Das Bild ist von Domenico Baccarini (1882  -  1907)